Als Mensch kann ich meinen Vögeln kein besseres Haus als ein Lovenest vermieten.

4 gute Gründe →
1

Endlich ein Vogelhaus, das auch an den Menschen denkt.

Kein plumper Bretterverschlag, weder hässlich anzusehen noch kompliziert aufzuhängen oder mühsam zu reinigen.

Stattdessen eine langlebige Konstruktion in gutem Design, die im Handumdrehen montiert (und auch gereinigt) ist.

2

Endlich dürfen auch Leute mit zwei linken Händen Vögel lieben.

Ein Lovenest benötigt weder Schrauben, Drähte, Seile, Hämmer, Nägel oder Haken, noch halsbrecherische Akrobatik.

Der Mensch steigt auf einen Stuhl oder eine kurze Leiter. Dann hängt er das Lovenest mit dem bereits befestigten Riemen samt Schnalle an einen Ast. Fertig.

3

Endlich kann man sich seine Lieblings-Mieter selber aussuchen.

Ein Lovenest hat auswechselbare Ein- und Ausfluglöcher. Ohne Einsatz ist es für Stare und Kleiber.

Der kleine Einsatz lädt Blaumeisen, Sumpfmeisen, Hauben- und Tannenmeisen ein.

Den grossen Einsatz schätzen Kohlmeisen, Feldsperlinge, Trauerschnäpper und Kleiber.

Für Bachstelzen und Rotschwänze gibt es eine Variante. Das halboffene Lovenest.

4

Endlich weniger lästige Arbeit bei Mieterwechsel.

Das Lovenest ist beständig, wetterfest, dauerhaft und unterhaltsfrei.

Nach Ende der Brutzeit macht man es bereit für neue Mieter. Dazu wird es ausgeklinkt, am Boden kurz ausgeklopft, mit etwas heissem Wasser desinfiziert und wieder zugeklappt und aufgehängt.

Weniger als zehn Minuten Arbeit pro Jahr, für Komfort und Sicherheit einer Vogelfamilie.

Als Vögel können wir vom Menschen kein besseres Haus als ein Lovenest mieten.

4 gute Gründe →
1

Endlich hat jemand bemerkt, dass Vögel keine eckigen Nester bauen.

Das Lovenest ist natürlich rund. So wie auch Vögel ihre Nester bauen. Es gleicht Wärme und Kälte besser aus als konventionelle Nistkästen.

Drei Zentimeter Massivholz rundum und ein wetterfestes, unterlüftetes Dach schützen für Jahrzehnte.

2

Endlich können wir besser schlafen, weil der Feind keine Chance hat.

Das Lovenest wird mit einem am Dach befestigten Riemen an einen Ast gehängt und ist so schwierig zu erreichen.

Sollte es einer Katze oder einem Marder doch gelingen, kippt die schlaue Konstruktion den Angreifer kurzerhand weg. Die wertvolle Brut bleibt sicher.

3

Endlich sehen wir von Weitem, wer als Mieter geschätzt wird.

Je kleiner die Vogelart, desto kleiner muss das Einflugloch sein, damit wir uns vor Belästigungen sicher fühlen. Ohne Einsatz kommen Stare ins Lovenest.

Beim kleinen Einsatz Sumpf-, Hauben- und Tannenmeisen. Beim grossen Einsatz Kohlmeisen, Sperlinge, Trauerschnäpper, Kleiber, Gartenrotschwanz und Wendehals.

Wer Bachstelzen oder Rotschwänze beherbergen will, bestellt die Lovenest-Variante als offene Halbhöhle.

4

Endlich steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir eine saubere Wohnung finden.

Die jährliche Reinigung des Lovenests ist für den Menschen einfach. Sie dauert kaum zehn Minuten.

Deshalb können sich die Vögel schon ab Herbst auf einen sauberen Rückzugsort vor Winterkälte und auf einen sauberen Nistplatz im Frühling freuen.


Ein Lovenest ist ein Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Vögeln rund ums Haus, in Gärten, Parks und Wäldern.

Gute Nistplätze sind ein sehr wichtiger Bestandteil guter Lebensräume wie Blumenwiesen, Hecken, Wald, Obstgärten und Gewässer.

Im privaten Garten sind Blumenwiesen, Beeren tragende und auch dornige Sträucher, Hecken, Obstgehölze, Asthaufen für Vögel viel nützlicher als Golfrasen. Dabei hilft es der Natur schon, wenn wenigstens ein paar Inseln wild bleiben dürfen. Blumenwiesen ziehen Insekten an, von ihnen ernähren sich die Vögel.


– zwei aus verleimtem Naturholz herausgefräste, runde Holzschalen.
– ein mit Distanzhaltern zur Unterlüftung angebrachtes wetterfestes Dach.
– ein Tragriemen mit einem Schnellverschluss, samt Befestigungsschrauben und Dichtungen.
– ein Gelenk und ein Verschluss aus einer Gewindestange mit Flügelmutter.
– zwei Einsätze mit verschiedenen Einflug-Lochgrössen samt Arretierschraube.


Das Lovenest hat Samuel Gerber, Zürich (www.samuel-gerber.ch) geplant und serienreif gemacht. Er hat als junger Architekt Tausende von Typen-Einfamilienhäusern für Menschen entwickelt und gebaut. Darunter das erfolgreichste Schweizer Typenhaus «Penta». Damals bezeichnete man ihn als den «geheimen Star des architektonischen «Prêt-à-porter» (NZZ Folio, 5/04).

Zu seiner neuen Aufgabe, Typenhäuser für Vögel, ist Samuel Gerber erst im Alter und durch Zufall gekommen: Im Frühling 2016 entdeckte er unter seiner Strandhaus-Markise am Murtensee ein Bachstelzen-Nest. Die Gäste haben ihm Spass gemacht. Er begann sich für Vögel zu interessieren und las sich ein. Auf der Suche nach besseren und schöneren Nistmöglichkeiten traf er auf den Ornithologen Paul Leupp in Kerzers. Zusammen haben die beiden auf dem grossen Seegrundstück ein Nistkonzept entwickelt. Entsprechend den Merkblättern der Vogelwarte Sempach und der langjährigen Erfahrung des Ornithologen wurden auf 5000 Quadratmetern zwölf verschiedenartige Nistkästen platziert. Danach sind gegen siebzig junge Vögel (verschiedenartige Meisen, Bachstelzen, Sperling und Stare) aus ihren konventionellen Nistkästen ausgeflogen.

Dem Architekten wurde dabei klar, was konventionellen Vogelhäusern fehlt und was Vögel für Bedürfnisse haben.

Verschiedene Versuche mit ausgehöhlten Baumstämmen scheiterten. Einerseits weil die Rinde in kürzester Zeit abfiel oder das Holz sprang. Andererseits weil ein ausgehöhlter Stamm natürlich ein gefundenes Fressen für Spechte ist, wie der Ornithologe Leupp aus 50-jähriger Erfahrung weiss.

Die architektonische Grundidee des hohlen Baumstamms ist geblieben, die bauliche Umsetzung jedoch hat Samuel Gerber für den Einsatzzweck perfektioniert. Dabei hat ihm auch Martin Schuck geholfen, der Projektleiter Artenförderung von BirdLife Schweiz.

Die Pioniere

Das allereste Lovenest Prototyp A000 ist bei Eric und Helga Honegger im Arkadenhof in Gerersdorf, Burgenland, Österreich. www.der-arkadenhof.at

Die Lovenests A001 und B001 sind bei Paul Leupp, Ornithologe in Kerzers. Er war massgeblich an der Entwicklung des Lovenests beteiligt.

A002 und B002 sind zum Dank für seine Unterstützung bei Martin Schuck, Projektleiter Artenförderung, Schweizer Vogelschutz SVS, Zürich, Birdlife Schweiz

Lovenest A003 hat Paul Schär, Hector Egger Holzbau AG, Mitentwickler der Holzschale.

A004 ist bei der «Swiss Prime Site Anlagestiftung».

Lovenest B004 ist bei Gabrielle Gerber in Môtier am Murtensee.

A005 ist bei der Grafikerin Zippora Odermatt, schneiter & partner identitiy.

Lovenest B005 ist bei Christian und Elisabeth Gerber in Schönried.


Lovenest A006 bei Eberhardt und Cat Ruytinx, Werber, Basel

A007 ist bei Andy Schneiter, schneiterpartner AG

A008 ist bei Giuseppe de Vecchi, Poschiavo

Lovenest A009 ist bei Peter und Christine Ruckstuhl in Langenthal.


Das Lovenest A010 ist mit herzlichem Dank beim Fotografen der Vogelbilder, Michael Gerber, Zürich, www.birds-online.ch.


Das Paket mit Lovenest Seriennumer A011 wurde an Prof. Reinhold Ganz nach Gümligen gesandt.